Mein Setup – Teil 1

Zum elften Jahrestag des Blogs „MSTechnology“ kommt ein Beitrag zu einem etwas anderem Thema: Wie sieht aus meiner Sicht das Equipment eines Bildschirmarbeiters im Ganztags-Modus aus?

P.S. Dies ist der erste Teil – der Zweite folgt in ein paar Tagen

Hintergrund:
Ich bin ein „digitaler Wanderarbeiter“, der als Berater und Projektleiter für verschiedene Kunden arbeitet. Meist sind das Kunden, die wiederum als IT-Dienstleister tätig sind und ihre Kunden bedienen. Bei diesen B2B Endkunden bin ich dann als externer Mitarbeiter meines Kunden am Start. Ich stehe da oft in der ersten Linie neben internen oder anderen externen Kollegen meines Kunden.

Das bedeutet, dass ich arbeite an folgenden Lokationen:

  • bei den Endkunden am Standort (und deshalb auf Reisen gehe)
  • auf der Reise im Zug oder Flugzeug
  • In Business Lounges der Fluglinien
  • bei meinen Kunden im Büro
  • im Hotelzimmer
  • in meinem eigenen Home-Office

Übrigens: ich arbeite nie in Cafés, da ich dort lieber den Kaffee und Kuchen und die anderen Menschen genieße und mich dadurch auch nie konzentrieren kann. 🙂

Meine Geschäftspartner und ich haben kein gemeinsames Büro, da wir erstens örtlich verteilt wohnen und zweitens uns in einem gemeinsamen Büro aus oben genannten Gründen auch gar nicht oft sehen würden. Deshalb haben wir öfters ein virtuelles Büro – wir machen eine Live-Schaltung aus unseren Home-Offices in Skype und lassen diese Skype-Session einfach neben der normalen Arbeit laufen.

Meine Hardware im Home-Office
Das Home-Office ist der Ort, wo ich mir die besten Einrichtungs-Ideen und Hardware-Produkte von meinen Einsätzen in den Büros meiner Kunden mitgenommen habe und nach meinem Belieben umgesetzt habe:

Als „Bürohengst“ oder „Schreibtischtäter“ braucht man vor der Computer-Technik  einen sehr guten Stuhl und einen guten Tisch.

Es sind meiner Meinung die wichtigsten Werkzeuge für uns, welche die persönliche Gesundheit beeinflussen. Da ich ein wenig rumkomme, lernte ich schlechtes aber auch gutes Equipment kennen.

Folgende Basics haben seit längerer Zeit Einzug gehalten:

  • ein in vielen Belangen einstellbarer Drehstuhl
    • Hersteller „Dauphin
    • Modell: Shape

  • ein elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch
    • Schreibtischfläche (180 cm breit und 80cm tief)
    • Hersteller Reiss
    • Modell Eco N2 2.2

Beides war nicht günstig aber mir für einen gesunden Rücken einfach wert – eine (steuerlich absetzbare) und auch langfristige Investition in meine Gesundheit. Schließlich habe ich bei meinen Einsätzen beim Kunden nicht immer das beste Equipment und es ist auch häufig nicht personalisierbar.

Neben dem gesunden Rücken sind die Augen für uns Bildschirmarbeiter das Wichtigste!

Ich habe mich mit drei gleiche weiße 24 Zoll LCD Displays (Modell EA244WMi) im Bildformat 16:10 der Firma NEC ausgestattet, die miteinander per Kabel verbunden sind und ihre Einstellungen so identisch haben.

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2 Bildschirme sind aus meiner Sicht Standard – 3 Bildschirme auf dem Schreibtisch sind wahrlich Luxus für den Bildschirmarbeiter von heute

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Effizienzsteigerung durch ein Multimonitor-Betrieb bei einer Ganztagesnutzung hoch ist. So verwende ich keine Zeit, mir irgendwelche Fenster von Anwendungen zurechtzurücken und bin auch kein Split-Screen Freund. Jede Anwendung bekommt meist ihren eigenen Bildschirm. Auch für Video- oder Bildschirmkonferenzen bieten sich mehrere Monitore an: Ein Monitor zur Anzeige des Videobilds und ein anderer Monitor zum Mitschreiben oder Präsentieren!

Ausblick in die Zukunft: In naher Zukunft wird wohl 4K und HDR auf meinem Schreibtisch Einzug halten. Davon werde ich dann sicher hier berichten.

Wenn man als Bildschirmarbeiter an Gesundheit und damit Ergonomie am Arbeitsplatz denkt, kommt man unweigerlich auf schmerzfreie Handgelenke und Sehnen in den Unterarme. Um das zu vermeiden, sollte eine ergonomische Tastatur und Maus genutzt werden, die einem persönlich zusagt. Nur durch mehrstündiges Ausprobieren findet man dies raus!

Ich bin seit Jahren bei Logitech Tastaturen finde aber auch den Hersteller Cherry empfehlenswert. Derzeit habe ich das Modell MK710 im Einsatz, das anfangs immer flüsterleise ist. die Tasten werden leider mit der Zeit immer lauter. 😦

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Als Maus verwende ich derzeit eine uralten Klassiker – die legendäre kabelgebundene sehr ergonomische Microsoft Intelli Mouse, die vom Hersteller nun nochmal neu aufgelegt wurde und in einer dunkelgrauen Farbvariante wieder verkauft wird. Ich würde mir so wünschen, sie in einer kabellosen Variante kaufen zu können.

Die legendäre Intelli Mouse in Urform

Ich bin durch meine Tätigkeit oft in Telefon- oder Video-Konferenzen. Dazu brauche ich:

  • Ruhe
  • freie Hände zum Tippen
  • eine Webcam

Ruhe verschaffe ich mir durch die Nutzung eines sogenannten Busyligts. Dieses kleine USB-Gerät habe ich an einem Monitor kleben. Es zeigt meiner Familie farbig, ob ich gerade ansprechbar bin, mich konzentriere oder in einer Telefonkonferenz „vor mich hin schweige“. 🙂 Das wird realisiert durch die Integration mit meiner Software der Wahl für Konferenzen: Skype for Business. Angenehme Nebenfunktion ist auch eine visuelle und akustische Benachrichtigung durch das Busylight bei eingehenden Chat-Nachrichten oder Anrufen in Skype for Business.

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Freie Hände zum Tippen erreiche ich durch die Nutzung eines Headset. Deshalb ist bei mir ein USB Stereo-Headset von der Firma Jabra am Start, was normalerweise im Call-Center zur Anwendung kommt und dank USB-Kabel keine eigene Batterie benötigt und den ganzen Tag auch durchhält. Eine gewisse Freiheit durch das lange Kabel ist trotzdem gegeben. Die Anrufe vom Smartphone hab ich dank integriertem Bluetooth auch gleich im Headset. Auch die Musikwiedergabe ist für ein Headset außerordentlich gut. Der Sitzkomfort ist so perfekt, dass ich es stundenlang ohne störende Schmerzen tragen kann.

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Als Webcam kommt eine schon in die Jahre gekommenes Modell von Logitech mit einem Carl Zeiss Objektiv zum Einsatz: Logitech Quickcam Pro 9000. Man muß nicht immer die neueste Technik am Start haben. Langlebigkeit und jahrelange Kompatibilität ist auch wichtig.

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