Windows: DLNA-Renderer aktivieren

Windows unterstützt den Standard DLNA. Der Windows Media Player kann dabei u.a. in der Rolle eines sogenannten DLNA-Renderers agieren – in deutsch: als dummer die Medien empfangener Abspieler.

Damit ist man als Couch-Surfer in der Lage, Medien vom Smartphone auf dem Windows Gerät zu schicken und dort anzuzeigen/abzuspielen. Konkretes Beispiel: Sony Xperia Smartphones haben eine sogenannte „Throw“ Funktion über DLNA zum Senden von Videos auf DLNA-Geräte.

Damit der Windows Media Player solche Befehle von anderen Geräten akzeptiert, muss dies vorher einmalig freigeschalten werden. Dazu den Windows Media Player starten und den Button „Streamen“ anklicken. Danach auf „Remotesteuerung des Players zulassen“ anwählen.

Streaming-Einstellungen im Windows Media Player
Streaming-Einstellungen im Windows Media Player

Nun öffnet sich folgender Dialog und hier die Remotesteuerung freischalten.

win7_dlna_renderer_setting

 

Diese Anleitung ist für Windows 7 oder 8.x identisch.

Weitere Informationen zum Thema DLNA-Unterstützung in Windows gibt es hier:

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Datenträgerbereinigung unter Windows

Die Datenträgerbereinigung unter Windows 7/8.x kann man entweder in er Oberfläche durch Rechtsklick auf ein Laufwerk aufrufen. Oder alternativ und schneller den Befehl „cleanmgr“ ausführen (über Start -> Ausführen).

datenträgerbereinigung

Hier gibts noch eine detaillierte Anleitung von Microsoft für Windows 7: https://support.microsoft.com/de-de/kb/980008

SMB-Versionen in Windows

Der NAS-Hersteller Synology unterstützt seit Mai 2015 das Protokoll SMB in der Version 3.0 für Clients. Windows Server unterstützt:

  • SMB 2.0 seit Version 2008
  • SMB 3.0 seit Version 2012

 

Auf der Client-Seite sieht es bei Windows mit der Unterstützung von SMB wie folgt aus:

Windows Version auf Client-Seite Unterstützte maximale Protokollversion
Windows XP SMB 1.0
Windows Vista SMB 2.0
Windows 7 SMB 2.1
Windows 8 SMB 3.0
Windows 8.1 SMB 3.0
Windows 10 SMB 3.0

 

Überprüfen der verwendeten Protokollversion ab Windows 8:
Zum Prüfen der verwendeten Protokollversion bei verbundenen Netzlaufwerken gibt es den Powershell Befehl "Get-SmbConnection". Den ruft man in der Powershell-Konsole auf. Damit werden alle verbundenen Netzlaufwerke angezeigt. In der Spalte „Dialect“ wird die verwendete SMB Versionsnummer (Bsp: „3.00“) angezeigt.

Windows: Bitrate als Suchkriterium bei MP3-Dateien

Die verwendete Bitrate bei MP3 Dateien kann unter Umständen ein wichtiges Suchkriterium sein, gerade wenn man auf der Suche ist nach schlechter Qualität in der eigenen Musikbibliothek. Die in dem Artikel beschriebenen Suchbegriffe zur Bitrate stehen in der Windows-Suche der deutschsprachigen Variante von Windows zur Verfügung. Für Informatiker unter euch: Hier kommt die „Advanced Query Syntax“ der Windows Search zum Einsatz.

Für die Suche gibt es vordefinierte Kriterienbereiche, die nach Eingabe des Befehls „rate“ oder „Bitrate:“ im Suchfeld des Windows Explorer automatisch zur Auswahl eingeblendet werden:

Vordefinierte Suchkriterien für die Bitrate
Vordefinierte Suchkriterien für die Bitrate

Wenn man spezfischer suchen will funktionieren auch folgende Suchbefehle, in der man die gewünschte Bitrate als Zahl einsetzt:

Suche nach Dateien mit einer Bitrate von genau 128 kBit/s
bitrate:=128kbs

Suche nach Dateien mit einer Bitrate von 128 kBit/s und weniger:
bitrate:<128kbs

Suche nach Dateien mit einer Bitrate höher als 320 kBit/s:
bitrate:>320kbs

Hinweise:

  1. Wer aufmerksam gelesen hat, wird bemerkt haben, dass beim boolschen Operator „<“ Microsoft ein Bug hat in der Suche der Bitrate. Das führt dazu, dass „<=“ genau auf die gleiche Anzahl Suchergebnisse kommmt wie „<„. Was natürlich nicht der Fall sein sollte!
  2. Die Angabe der Maßeinheit beim Suchbefehl ist Pflicht. Im Englischen Windows lautet sie „kbps“ – im deutschen unlogischerweise „kbs“

Windows Explorer: Gruppierte Anzeige nach Fotometadaten in Verzeichnissen

Der Windows Explorer in Windows 8.1 bietet die Möglichkeit, in den Dateiansichten nach unterschiedlichen Merkmalen die Dateien gruppiert anzuzeigen. Für die Ansicht von Fotos mit Metadaten bietet der Windows Explorer das Kriterium „Markierungen“ an, welches sich auf das Metadatenfeld „Keyword“ in JPEG-Dateien bezieht.

(siehe dazu auch diesen früheren Artikel „Foto-Tagging unter Windows …und seine Vorteile“ im Blog)

Das Ergebnis sieht dann (wie unten im Screenshot dargestellt) aus: Die in den Fotos gefundenen gespeicherten Metadaten werden aufgelistet. Man sieht zusätzlich in Klammern einen Count mit der Anzahl der gefundenen Treffer.

Windows Explorer greift hier nicht auf den Suchindex von der eingebauten Windows Search zu, sondern durchsucht die Dateien ad hoc. Dadurch klappt das auch bei Verzeichnissen auf einem verbundenen Netzlaufwerk, die per se nicht durch die Windows Search indiziert werden.

windows_explorer_fotos_gruppiert3

Eigenen Hostname auf der Konsole in Windows herausfinden

Anforderung:
Den Namen des eigenen Computer im Netzwerk herausfinden – sogenannten Hostnamen schnell herausfinden auf der Windows Konsole.

Lösung:
Zu einfach, als das man drauf kommt: der deutsche Befehl heißt „hostname“.

Große Dateien unter Windows mit Bordmitteln anzeigen

Anforderung:

Einfach mal schnell die größten oder auch kleinsten Dateien finden – ganz ohne Zusatztools.

Lösung:

Im Windows Explorer zuerst das gewünschte Laufwerk wählen und danach in der Suchbox folgenden Begriff eingeben: "größe:"

Anschließend wird folgende Auswahl in der Suchbox angezeigt. Nun nur noch „Riesig“ auswählen und anschließend werden die Dateien in der Größe absteigend als Suchergebnisse angezeigt.

suchbefehl_größe