SMB-Versionen in Windows

Der NAS-Hersteller Synology unterstützt seit Mai 2015 das Protokoll SMB in der Version 3.0 für Clients. Windows Server unterstützt:

  • SMB 2.0 seit Version 2008
  • SMB 3.0 seit Version 2012

 

Auf der Client-Seite sieht es bei Windows mit der Unterstützung von SMB wie folgt aus:

Windows Version auf Client-Seite Unterstützte maximale Protokollversion
Windows XP SMB 1.0
Windows Vista SMB 2.0
Windows 7 SMB 2.1
Windows 8 SMB 3.0
Windows 8.1 SMB 3.0
Windows 10 SMB 3.0

 

Überprüfen der verwendeten Protokollversion ab Windows 8:
Zum Prüfen der verwendeten Protokollversion bei verbundenen Netzlaufwerken gibt es den Powershell Befehl "Get-SmbConnection". Den ruft man in der Powershell-Konsole auf. Damit werden alle verbundenen Netzlaufwerke angezeigt. In der Spalte „Dialect“ wird die verwendete SMB Versionsnummer (Bsp: „3.00“) angezeigt.

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Windows: Bitrate als Suchkriterium bei MP3-Dateien

Die verwendete Bitrate bei MP3 Dateien kann unter Umständen ein wichtiges Suchkriterium sein, gerade wenn man auf der Suche ist nach schlechter Qualität in der eigenen Musikbibliothek. Die in dem Artikel beschriebenen Suchbegriffe zur Bitrate stehen in der Windows-Suche der deutschsprachigen Variante von Windows zur Verfügung. Für Informatiker unter euch: Hier kommt die „Advanced Query Syntax“ der Windows Search zum Einsatz.

Für die Suche gibt es vordefinierte Kriterienbereiche, die nach Eingabe des Befehls „rate“ oder „Bitrate:“ im Suchfeld des Windows Explorer automatisch zur Auswahl eingeblendet werden:

Vordefinierte Suchkriterien für die Bitrate
Vordefinierte Suchkriterien für die Bitrate

Wenn man spezfischer suchen will funktionieren auch folgende Suchbefehle, in der man die gewünschte Bitrate als Zahl einsetzt:

Suche nach Dateien mit einer Bitrate von genau 128 kBit/s
bitrate:=128kbs

Suche nach Dateien mit einer Bitrate von 128 kBit/s und weniger:
bitrate:<128kbs

Suche nach Dateien mit einer Bitrate höher als 320 kBit/s:
bitrate:>320kbs

Hinweise:

  1. Wer aufmerksam gelesen hat, wird bemerkt haben, dass beim boolschen Operator „<“ Microsoft ein Bug hat in der Suche der Bitrate. Das führt dazu, dass „<=“ genau auf die gleiche Anzahl Suchergebnisse kommmt wie „<„. Was natürlich nicht der Fall sein sollte!
  2. Die Angabe der Maßeinheit beim Suchbefehl ist Pflicht. Im Englischen Windows lautet sie „kbps“ – im deutschen unlogischerweise „kbs“

Eigenen Hostname auf der Konsole in Windows herausfinden

Anforderung:
Den Namen des eigenen Computer im Netzwerk herausfinden – sogenannten Hostnamen schnell herausfinden auf der Windows Konsole.

Lösung:
Zu einfach, als das man drauf kommt: der deutsche Befehl heißt „hostname“.

Windows Blue aka 8.1

Die Weiterentwicklung von Windows 8 schreitet voran. Microsoft lernt von den Nutzern. Die kostenlose Version 8.1 ist eher ein evolutionärer Schritt vorwärts und soll allen Windows 8 Kunden kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Hier werden die neuen Features vorgestellt, welche für den geschäftlichen Einsatz wichtig sind:
http://blogs.technet.com/b/hritter/archive/2013/06/03/was-ist-f-252-r-unternehmen-neu-in-windows-8-1.aspx

Und hier die neuen Features, die für den privaten Einsatz wichtig sind:
http://blogs.windows.com/windows/b/bloggingwindows/archive/2013/05/30/continuing-the-windows-8-vision-with-windows-8-1.aspx

Und hier ein Video, wo die Neuerungen in dem touchoptimierten Startmenü gezeigt werden:

Intel HD 3000 erkennt externe Monitore nicht

Manchmal habe ich das Problem, dass der Intel Grafikchip (HD 3000) in meinem Lenovo Notebook die (über DVI) extern angeschlossenen Monitore nicht erkennt. Das ist wohl ein Fehler im Grafiktreiber von Intel, welcher in Windows 7 und in Windows 8 auftritt.

Dann hilft folgendes Vorgehen:
1. Im Geräte Manager den Punkt „Gerätekarte“ suchen:

2. Über das Kontextmenü den „Grafikchip deaktivieren“ – damit wird der Standard VGA Treiber von Windows aktiviert (das Notebook Display wird über den Standard-VGA-Treiber von Windows betrieben)

3. den Grafikchip wieder „aktivieren“ – jetzt wird wieder der Intel Treiber aktiviert. Anschließend ändert sich die Auflösung des Notebook-Displays wieder und die externen Monitore werden ebenfalls erkannt und angesteuert. Das hilft bis zum nächsten Standby oder Reboot :-/

Weiterführende Informationen:

Dem Windows Media Center EPG Updater verbieten, den PC aufzuwachen

Wenn man einmal Windows Media Center eingerichtet hat, programmiert sich der Dienst „mcupdate“ selbstständig. Er führt sich in regelmäßigen Abständen aus, um Updates und EPG-Daten aus dem Internet zu laden. Er hat auch das Recht den PC aus dem Standby aufzuwecken. Dies ist nicht wirklich sinnvoll, wenn der PC eh wegen programmierten TV-Sendungen mehrmals am Tag aufwacht und bei Live-TV eh im Betrieb ist..

Die Einstellung für das Aufwachen durch mcupdate ändert man in der Aufgabenplanung. Einfach dazu im Start-Menü „Aufgabenplanung“ eingeben. Das folgende Fenster öffnet sich.

Fenster "Aufgabenplanung"
Fenster "Aufgabenplanung"

Im folgenden Dialog ist „Computer zum Ausführen der Aufgabe reaktivieren“ aktiviert. Dies muss deaktiviert werden!

Eigenschaften für mcupdate_sceduled
Eigenschaften für mcupdate_sceduled

Skydrive als Netzlaufwerk per WebDav einbinden

Die Herausforderung des Einbinden des eigenen SkyDrive Accounts liegt im Herausfinden des Link:

Der UNC Pfad hat das folgende ALTERNATIVE Muster:
\\pxeptc.docs.live.net@SSL\DavWWWRoot\<eigene ID>\^2Documents
\\docs.live.net@ssl\<eigene ID>\^.Documents

UPDATE für Einbindung als Webordner
Als alternative URL funktioniert auch diese (wird in Office 2010 zum Speichern in Skydrive verwendet):
https://nodkgi.docs.live.net/<eigene ID>/^.Documents

Die ist eine Zahlenkombination, die man nach dem Aufruf von http://skydrive.live.com und Einloggen im Browser sehen. In der Adressleiste des Browsers steht die Zahlenkombination, die mit „cid-“ anfängt.

Anschließend kann man im Windows Explorer einfach per „Netzlaufwerk verbinden“ diesen Pfad einbinden und anschließend muss man seinen Nutzernamen und Passwort eingeben.